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Österreich braucht ein funktionierendes Ökostromgesetz

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Wien/ Waidhofen/Th., 14. 06. 2011

Pressemitteilung

Österreich braucht ein funktionierendes Ökostromgesetz

Utl.: Keine Deckelung von Ökostrom

Der in die Begutachtung geschickte Entwurf zur Ökostromnovelle 2012 reicht nicht um die Österreichischen Klimaversprechungen einzuhalten. Aus diesem Grund müssen sämtliche Ausbaubegrenzungen für Ökostromanlagen aus dem Gesetzesentwurf entfernt werden. Wir brauchen wesentlich bessere Anreize zur Errichtung neuer Ökostromkraftwerke, damit Österreich wieder eine 100% Eigenversorgung erreicht, so Ing. Martin Litschauer von EUROSOLAR Austria.

Mehr Kostentransparenz, gerechtere Verteilung

Über die Zählpunktpauschale zahlen Stromkunden in Österreich auch die so genannte „KWK-Zulage“, mit der Kraft-Wärme-kopplungen (die richtig eigentlich Wärme-Kraft-Kopplungen heißen müssten) gefördert werden, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden. Damit werden Ökostrom-Mittel Zweckentfremdet und dem Kunden höhere Ökostrom-Kosten vorgetäuscht. Wir sind der Meinung, dass die Mittelaufbringung in Zukunft getrennt werden muss. Die Mittel für die Ökostromeinspeisetarife sollen nicht mehr über Zählpunktpauschalen sondern aus dem Weiterverkauft über die Ökostrombilanzgruppe eingehoben werden. Dadurch werden die Kosten auch gleichmäßig auf die Verbraucher umgelegt. Die Mittel für die „KWK-Zuschläge“ sollen über einen eigenen Titel eingehoben werden, wobei Bezieher von 100% Strom aus Erneuerbarer Energie von dieser Umlage befreit werden sollen. Es ist nicht einzusehen, dass Stromkunden, die CO2-neutralen Strom konsumieren, weiter für fossile Energieträger über die KWK-Zuschläge mitzahlen sollen, so Litschauer weiter.

Warteliste bis 2025

Wer heute eine Photovoltaikanlage plant, muss damit rechnen, dass er erst im Jahr 2025 einen Einspeisetarif bekommt. Dies zeigt, dass die Österreicher durchaus bereit sind für den Ausbau des Ökostroms Zeit und Geld zu investieren. Das steigert nicht nur die Wertschöpfung in unserem Land, sondern macht uns unabhängiger von Importen und sichert Arbeitsplätze. Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Ausbau der Solarstromtechnologie weiter gebremst werden soll. Gerade Sonnenstrom kann unsere Stromnetze in der Mittagszeit entlasten und ist deshalb ein wichtiger Baustein für die Energiewende, so Litschauer abschließend.

Passende Fotos zur Aussendung:
Energiepark Fa. Solartechnik Hubert Kuhn:
http://www.elektrotankstellen.net/eefotoarchiv/details.php?image_id=585

Eurosolar-Logo:
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Ing. Martin Litschauer
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Rückfragen: Ing. Martin Litschauer
Öffentlichkeitsarbeit EUROSOLAR Austria Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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