EUROSOLAR AUSTRIA

Österreich in der Erdgasfalle

Wien/ Waidhofen/Th., 15. 07. 2010

Pressemitteilung

Österreich in der Erdgasfalle

Utl.: Energiewende für mehr Sicherheit

In den letzten Tagen, Wochen und Monaten haben sich Unfälle mit Erdgas in Österreich gehäuft, sogar Todesfälle sind zu beklagen. Diese hätten durch die richtige Wahl des Energieträgers vermieden werden können. EUROSOLAR Austria fordert deshalb den Ausstieg aus dem Erdgas und zeigt die Alternativen auf.

CO-Unfälle mit Gasthermen

Besonders in den letzten Tagen haben sich CO-Unfälle mit alten Gasthermen ereignet, bei denen auch Tote zu beklagen sind. Die Verwendung von Warmwasseraufbereitungen mittels Solarenergie, Fernwärme, Wärmepumpen oder aus Biomasse hätten diese Unfälle vermeiden können. Diese Systeme bieten eine höhere Sicherheit für die Bewohner, eine höhere Versorgungssicherheit, wie die Gaskrisen zeigen, und sind wesentlich verträglicher für die Umwelt, weil diese CO2 neutral betrieben werden können. Es gibt daher keinen Grund mehr, Gasthermen in Wohnungen und Häusern zu betrieben, wirtschaftliche und technische Alternativen gibt es genug.

Erdgasexplosionen und Erdgaslecks

Die Erdgasexplosion in St. Pölten, aber auch zahlreiche Lecks, bei denen Siedlungen evakuiert werden mussten, zeigen wie Gefährlich der Energieträger Erdgas sein kein. Gerade bei der Wärmeversorgung von Wohnungen und Häusern ist Erdgas nicht notwendig. Für Niedertemperaturwärme, wie sie für Warmwasser und Heizung benötigt wird, ist Erdgas viel zu schade, dafür können zahlreiche andere Technologien auf Basis Erneuerbarer Energie eingesetzt werden. EUROSOLAR Austria fordert daher das in Siedlungsgebieten keine Erdgasleitungen mehr verlegt werden, um diese Gefährdung der Bewohner ausschließen zu können. Plusenergiehäuser, die mittels Solaranlagen mehr Energie gewinnen, als sie im Jahr verbrauchen, sind bereits Stand der Technik. Auch bei Althaussanierungen können wesentliche Einsparungspotentiale erreicht werden, so dass man im Wohnbau auf den Energieträger Erdgas nicht angewiesen ist.

Gefährdung durch Erdgasautos

Unfälle mit Erdgasautos lassen die Einsatzkräfte oft sehr nervös werden, weil man oft nicht weiß, was mit dem Erdgastank passiert ist. Erdgas verflüchtigt sich nicht, sondern sammelt sich beim Austritt aus dem Tank am Boden rund  um die Unfallstelle. Wenn dann der Wind ausbleibt können Explosionen nie ganz ausgeschlossen werden. EUROSOLAR Austria fordert daher, dass Förderungen für Erdgasautos und –tankstellen eingestellt werden. Außerdem stoßen Erdgasfahrzeuge auch CO2 aus und sind unseren Klimazielen nicht dienlich. Stattdessen sollte der Öffentliche Verkehr weiter ausgebaut und auf Elektrofahrzeuge gewechselt werden.

Irrweg Nabucco-Pipeline

Österreich verfolgt mit der Nabucco-Pipeline ein Projekt, das seine eigenen Klimaziele entgegen läuft. Außerdem ist noch immer nicht sichergestellt, mit welchem Gas diese Pipeline in Zukunft gefüllt werden soll. Gleichzeit werden von Russischer Seite Bemühungen unternommen dieses Projekt zu verhindern, in Summe droht in großer finanzieller Schaden für die Österreicher. EUROSOLAR Austria fordert daher, dass Österreich aus diesem Projekt aussteigt und hält fest, dass der weitere Ausbau des Erdgasnetzes nicht im öffentlichen Interesse sein kann, weil dadurch das Gefährdungspotential steigt und gleichzeitig unsere Klimaversprechen unterwandert werden. Österreich kann seine Energieversorgung auf 100% Erneuerbare Energie aufbauen, dazu werden keine neuen Erdgasleitungen benötigt, so Ing. Martin Litschauer von EUROSOLAR Austria.

Rückfragen:            Ing. Martin Litschauer, EUROSOLAR AUSTRIA www.eurosolar.at

Tel.: +43-676-5032334, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Passende Fotos zur Aussendung:

Ing. Martin Litschauer:

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Skoda Roomster Electric beim PAN Ökoteam

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