EUROSOLAR AUSTRIA

Mehr als 300 Elektroautotankstellen in Oberösterreich gemeldet

 

Wien/ Waidhofen/Th., 18. 04. 2009
Pressemitteilung

Mehr als 300 Elektroautotankstellen in Oberösterreich gemeldet

 

Utl.: Elektrofahrzeuge nicht nur als Konzeptfahrzeuge gefragt

In der Osterwoche wurde von Bürgermeister Franz Beirl in der Klimabündnis-Gemeinde Ottenschlag im Mühlkreis die 300. Elektroautotankstelle Oberösterreichs in die EUROSOLAR AUSTRIA Datenbank www.elektrotankstellen.net, freut sich Ing. Martin Litschauer, Stv. Vorsitzender von EUROSOLAR Austria. Mit mehr als 300 Anmeldungen konnte die Anzahl an Auflademöglichkeiten in Oberösterreich in den letzten 6 Monaten um mehr als 50% gesteigert werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass es in Österreich so wie in Frankreich bald 5000? Förderung für Elektroautos gibt. Zurzeit werden in OÖ Elektroautos mit bis zu 1250? Euro und Elektroscooter mit bis zu 450? gefördert 1).

 

Weitere Informationen:

 

"Zum Aufladen eines Elektroautos reicht üblicherweise eine normale 230V/16A-Steckdose. Eine teure Infrastruktur, wie Erdgastankstellen, ist beim Wechsel auf Elektroautos nicht notwendig", so der Elektroautopionier Ing. Herbert Eberhart. Einmal "Volltanken" kostet beim Peugeot 106 electric rund 3 Euro und auch bei der Versicherung und Wartung kann sehr viel Geld gespart werden. Durch den Einsatz von Elektroantrieben kann durch den hohen Wirkungsgrad wesentlich mehr Energie eingespart werden als bei allen anderen Technologien, die auf Verbrennungsmotore setzen.

 

Der Peugeot 106 electric verbraucht z.B. 18 kWh Strom auf 100 km, das vergleichbare Dieselmodel 4,5 Liter, das entspricht einem Energieverbrauch von 45 kWh. Bei den geringen Betriebskosten ist es kein Wunder, dass bei Eurosolar Austria immer öfter Menschen nach Bezugsquellen für Elektrofahrzeuge nachfragen..

 

Kostenloser Eintrag ins Elektrotankstellenverzeichnis

 

Gerade Wirte, Hotels und Pension nutzen die Möglichkeit und tragen sich kostenlos auf http://www.elektrotankstellen.net/meldeformular ein. Die Steckdose für Elektroautos wird als zusätzliches Service verstanden und gerne angeboten, die Gäste mit den besonders leisen Fahrzeugen sind gerne willkommen.

 

Faktor 1000 -Technologie

 

Mit der Jahres-Strommenge eines einzigen 2-Megawatt-Windrades (mehr als 4 Millionen Kilowattstunden pro Jahr möglich) kann ein Elektroauto (z.B. der Peugeot 106 electric) über 22 Millionen Kilometer zurücklegen! Auf der Fläche von 1 ha kann auch Pflanzenöl angebaut werden, was bei einem Ertrag von 1000 Liter pro Jahr und einem Verbrauch von 4,5 Liter pro 100 km, aber nur eine Reichweite von 22.000 km ergibt. Damit kann man mit Elektroautos und Windrädern eine um den Faktor 1000 höhere Reichweite erzielen und der Feinstaub und der Lärm aus dem Verkehr wird zusätzlich reduziert, so Ing. Martin Litschauer. Bei einer Fahrleistung von 15.000 km reicht aber bereits eine 3kWp-Photovoltaik-Solarstrom-Anlage (ca. 25m² Dachfläche), um den Strom für das eigene Elektroauto für das gesamte Jahr zu produzieren. Mit Strom aus Windkraft-, Photovoltaik- und Biogas-Anlagen sowie Wasserkraftwerken können wir, besonders mit Hilfe der Landwirte, die notwendige Energie für unsere Mobilität sauber und sicher zur Verfügung stellen und gleichzeitig unsere Klimaziele erreichen.

 

Rückfragen:  Ing. Martin Litschauer, EUROSOLAR AUSTRIA www.eurosolar.at
 Tel.: +43-676-5032334, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

1) Weitere Informationen zu den OÖ Förderungen: http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1032185

 

Fotos können auf http://www.eurosolar.at/eefotoarchiv/  herunter geladen werden.

 

Passende Fotos zur Aussendung:
Solartankstelle beim PAN Ökoteam in Weitra:
http://www.eurosolar.at/eefotoarchiv/details.php?image_id=271
Citroen Saxo Electrique bei der Solartankstelle beim PAN Ökoteam in Weitra
http://www.eurosolar.at/eefotoarchiv/details.php?image_id=274
Stv. Vorsitzender Ing. Martin Litschauer auf dem E-Scooter
http://www.eurosolar.at/eefotoarchiv/details.php?image_id=284