EUROSOLAR AUSTRIA

EUROSOLAR Austria fordert 5000 Euro Ökoprämie für Elektroautos

Wien/ Waidhofen/Th., 14. 03. 2009

 Pressemitteilung

EUROSOLAR Austria fordert 5000 Euro Ökoprämie für Elektroautos

Utl.: Was in Frankreich und den USA möglich ist, sollte auch Standard für das „Umweltmusterland“ Österreich sein

Über viele Jahre haben die verschiedenen Österreichischen Bundesregierungen Österreich immer wieder als Umweltmusterland hingestellt. In der Praxis sieht es aber gar nicht so rosig aus, die Verkehrsbelastungen und vor allem der CO2-Ausstoß steigen immer weiter, statt dass die Kyoto-Ziele erreicht werden. Nur Strafzahlungen in Form von CO2-Zertifikaten können die Statistiken schönen. Der größte Handlungsbedarf besteht aber sicher im Verkehrssektor, dort muss der Schwerverkehr noch mehr auf die Schiene umgelenkt werden, aber auch das Angebot des Öffentlichen Verkehrs muss weiter ausgebaut werden. Für den Individualverkehr müssen Anreize geschaffen werden, dass Benzin- und Dieselmotore endgültig der Vergangenheit angehören und da lehnt es sich, etwas über die Grenzen zu schauen. In den USA gibt es derzeit 7500 $ Prämie für den Kauf eines Elektroautos und auch in Frankreich werden vom Staat 5000 € Prämie für solche Fahrzeuge gewährt. In Österreich kann man nur in einzelnen Bundesländern und Gemeinden Förderungen für Elektroautos vorfinden, diese fallen aber zu niedrig aus, um wirklich einen Kaufanreiz darzustellen, so Ing. Martin Litschauer, Stv. Vorsitzender von EUROSOLAR Austria. Wir fordern daher von der Österreichischen Bundesregierung endlich klimarelevante Maßnahmen für den Individualverkehr zu setzen und Elektroautos ebenfalls wie Frankreich mit 5000 € zu fördern. Die Altautoverschrottungsprämie ist kontraproduktiv, da sie in erster Linie dazu führen wird, dass die Nutzungsdauer von klimaschädlichen Benzin- und Dieselfahrzeugen weiter ausgedehnt wird und gleichzeitig die Umwelt durch deren Produktion unnötig belastet wird.

 

Damit Elektroautos kostengünstiger beschafft werden können, unterstützt EUROSOLAR Austria auch das Projekt www.e3-mobil.de, bei dem der Ankauf von Elektroautos durch eine Gemeinschaftsbestellung erleichtert werden soll. Außerdem werden laufend neu Auflademöglichkeiten für Elektroautos gesucht, unsere Datenbank auf der Homepage www.elektrotankstellen.net beinhaltet bereits über 1800 Möglichkeiten.

 

Weitere Informationen über Elektroautos

 

Zum Aufladen eines Elektroautos reicht üblicherweise eine normale 230V/16A-Steckdose, teure Infrastruktur wie Erdgastankstellen ist beim Wechsel auf Elektroautos nicht notwendig", so der Elektroautopionier Ing. Herbert Eberhart. Einmal "Volltanken" kostet beim Peugeot 106 electric rund 3 Euro und auch bei der Versicherung und Wartung kann sehr viel Geld gespart werden. Durch den Einsatz von Elektroantrieben kann durch den hohen Wirkungsgrad wesentlich mehr Energie eingespart werden als bei allen anderen Technologien, die auf Verbrennungsmotore setzen. Der Peugeot 106 electric verbraucht z.B. 18 kWh Strom auf 100km, das vergleichbare Dieselmodel 4,5 Liter, das entspricht einem Energieverbrauch von 45 kWh. Bei den geringen Betriebskosten ist es kein Wunder, dass bei Eurosolar Austria immer öfter Menschen nach Bezugsquellen für Elektrofahrzeuge nachfragen.

 

Faktor 1000 -Technologie

 

Mit der Strommenge eines einzigen 2 Megawatt-Windrades (mehr als 4 Millionen Kilowattstunden pro ha möglich) kann ein Elektroauto (z.B. der Peugeot 106 electric) spielend leicht über 22 Millionen Kilometer zurücklegen. Auf der gleichen Fläche kann auch Pflanzenöl angebaut werden, was bei einem Ertrag von 1000 Liter pro ha und einem Verbrauch von 4,5 Liter pro 100km aber nur eine Reichweite von 22.000 km ergibt. Damit kann man mit Elektroautos und Windrädern pro ha eine um den Faktor 1000 höhere Reichweite erzielen und der Feinstaub und der Lärm aus dem Verkehr wird zusätzlich reduziert, so Ing. Martin Litschauer. Bei einer Fahrleistung von 15.000 km reicht aber bereits eine 3kWp Photovoltaikanlage (ca. 25m² Dachfläche), um den Strom für das eigene Elektroauto für das gesamte Jahr zu produzieren. Mit Strom aus Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen sowie Wasserkraftwerken können wir mit Hilfe unserer Landwirte die notwendige Energie für unsere Mobilität zur Verfügung stellen und gleichzeitig unsere Klimaziele erreichen.

 

Rückfragen:             Ing. Martin Litschauer, EUROSOLAR AUSTRIA www.eurosolar.at

                               Tel.: +43-676-5032334, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Fotos können auf http://www.eurosolar.at/eefotoarchiv/  herunter geladen werden.

 

Passende Fotos zur Aussendung:

Wörthersee-Rundfahrt der Elektromobile 2007:

http://www.eurosolar.at/eefotoarchiv/details.php?image_id=127

Citroen Saxo Electrique bei der Solartankstelle beim PAN Ökoteam in Weitra

http://www.eurosolar.at/eefotoarchiv/details.php?image_id=274

Stv. Vorsitzender Ing. Martin Litschauer auf dem E-Scooter

http://www.eurosolar.at/eefotoarchiv/details.php?image_id=284